Frühjahrtipps zum Vertikutieren

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Mit dem Frühjahr beginnt wieder die Arbeit im Garten. Den Garten selbst zu pflegen und zu gestalten, ist für viele Menschen nicht nur eine willkommene, abwechslungsreiche Freizeitgestaltung, es trägt auch erheblich zur Lebensqualität bei.

Vertikutieren im Frühling
Damit der Rasen den ganzen Sommer über dicht und strapazierfähig ist, sollte die Grünfläche im Frühjahr vertikutiert werden. Damit wird Moos und Rasenfilz entfernt, so bekommen die Wurzeln mehr Sauerstoff.
Ob der Rasen vertikutiert werden muss, kann ganz leicht festgestellt werden. Fährt man mit einer Harke über das Gras und es bleiben Moos und Mährückstände hängen, oder es kommt zu einem starken Unkrautwachstum, so ist das ein Hinweis, dass ein Vertikutieren notwendig ist.

Vorbereitung für das Vertikutieren
Die Pflege des Rasens beginnt mit der Frühjahrsdüngung und dem anschließenden Mähen. Nach ungefähr zwei Wochen nach der Düngung und vor dem nächsten Rasenmähen ist der beste Zeitpunkt für das Vertikutieren.
Wichtig ist, dass nur trockene Rasenflächen vertikutiert werden. Die Vertikutierhöhe muss richtig eingestellt werden, die Messer dürfen die Grasnarbe höchstens zwei bis drei Millimeter tief einritzen. Der Vertikutierer sollte zügig über die Rasenfläche geführt werden und ganz wichtig, nicht zu lange an einer Stelle verweilen, denn dadurch würde die Grasnarbe zu stark beschädigt werden.
Beim richtigen Vertikutieren entsteht ein Schachbrettmuster, das heißt, es wird das Gerät zuerst in Längs- und dann in Querbahnen über die Rasenfläche bewegt. Sollten kahle Stellen entstehen, empfiehlt sich, sofort mit Grassamen nachzusäen.

Die Wahl des richtigen Gerätes
Vertikutierer haben eine eingebaute Spindel oder Achse, die mit drehbaren oder starren Messern besetzt ist. Durch den Motor beginnt die Achse zu rotieren, die Messer ritzen die Grasnarbe ein und das Moos und der Rasenfilz werden herausgeschlagen.
Entscheidend ist die Größe des zu bearbeitenden Rasens. Ist die Rasenfläche nicht besonders groß, reicht es vollkommen aus, von Hand mit einem Handvertikutierer die Pflege durchzuführen. Ein elektrischer Vertikutierer kommt bei größeren Flächen zum Einsatz. Bei Rasenflächen ab rund zweihundert Quadratmeter sind Benzinvertikutierer zu empfehlen.
Elektrovertikutierer sind für kleine Flächen vollkommen ausreichend, hingegen sind die Benzinvertikutierer erste Wahl bei sehr großen Rasenflächen. Ihr Vorteil gegenüber den Elektrovertikutierer besteht darin, dass sie kein Stromkabel haben. Besonders bei sehr trockenen Böden bringen die Benzinvertikutierer auch genügend Gewicht mit, um die Messer in die Grasnarbe schneiden zu lassen.


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