„Gut Ding will Weile haben“ – Die Keimdauer von Rasensamen

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Im Frühjahr ist für einige Gärtner die Zeit gekommen, wo eine neue Rasenfläche angelegt wird oder geschädigte Stellen aufgehübscht werden. Für einige der Gartenbesitzer stellt sich die Frage, wie lange dauert eigentlich das Keimen? Diese Frage kann nicht mit einem festen Wert beantwortet werden, denn die Dauer hängt von der Sorte des Rasens und der Beschaffenheit des Erdreiches ab.

Vorbereitung des Bodens
Vor der Aussaat sollte das Erdreich vorbereitetet werden. Dafür ist der Boden aufzulockern. Kleine Steinchen, Erdklumpen, Wurzelreste sind zu entfernen. Im Anschluss wird mit dem Rechen eine ebene Fläche geschaffen. Durch den aufgelockerten Boden kann das Keimen wesentlich verkürzt werden. Nach der gleichmäßigen Aussaat sind die Körner reichlich zu wässern, damit sich der Samen gut entfalten kann. Das Wässern sollte in gewissen Abständen wiederholt werden, denn in den ersten Tagen ist viel Feuchtigkeit erforderlich. In diesem Zeitraum darf der Rasen noch nicht betreten werden, denn die einzelnen Grashalme müssen unbedingt miteinander verwurzeln und erst danach ist der Rasen belastbar.

Die genaue Keimzeit richtet sich nach der ausgestreuten Samensorte

• Keimzeit von Lolium perenne 6 bis 8 Tage
• Keimzeit von Festuca rubra 12 bis 16 Tage
• Keimzeit von Poa pratensis 21 bis 28 Tage

Soll der Samen in gleichmäßiger Form aufgehen, so sind diese Flächen vor Vögeln zu schützen. Für die Vögel sind frische Grassamen ein besonderer Leckerbissen. Um den Zugriff zu verhindern, sind die Flächen mit Netzen zu sichern.

Wer lange Freude an einer grünen Rasenfläche haben möchte, sollte die Grashalme nicht unter 5 cm herunterschneiden. Ist eine Trockenperiode in Sicht, so muss sogar auf das Mähen verzichtet werden. Bilden sich an einigen Bereichen kahle Stellen, können durch ein Nachsäen die unschönen Flecken beseitigt werden. Bei der Pflege des Rasens ist es besser, einmal richtig zu wässern, als ständig die Fläche feucht zu halten. Ständige Feuchtigkeit kann zu einer Schimmelbildung führen, was dem Wachstum der Rasenfläche abträglich ist.

Wer besonders schnell eine schöne Rasenfläche in seinem Garten haben möchte, entscheidet sich für Rollrasen. Dieser Rasen wird von speziellen Firmen auf eigenen Feldern ausgesät. Hat das Grün eine bestimmte Höhe erreicht, so wird der Rasen zusammengerollt und später bei dem Kunden ausgelegt. Nach wenigen Tagen verwurzeln die Wurzeln mit dem übrigen Boden und die Grünfläche kann betreten werden.


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